Referenzhandbuch

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Mitwirkende

Das KiCad Team.

Übersetzung

André S. <ansc.de@gmail.com> 2015, Carsten Schoenert <c.schoenert@t-online.de> 2016

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Datum der Veröffenlichung und Software-Version

Veröffentlicht am 14. Februar 2015.

1. Einleitung zu GerbView

GerbView ist ein Betrachtungsprogramm für Gerberdateien (im RS-274X Format) und kann ebenfalls Bohrdaten-Dateien von Pcbnew anzeigen (im Excellon-Format). Es können bis zu 32 Dateien mit einmal angezeigt werden.

Für mehr Informationen über das Gerber Dateiformat lesen Sie bitte die Spezifikation unter Die Spezifikation des Gerber Dateiformats (von Ucamco). Details über das Format für die Bohrdateien können unter Das Excellon Format gefunden werden.

2. Benutzeroberfläche

2.1. Hauptfenster

GerbView Programmfenster

2.2. Obere Werkzeugleiste

Toolbar der GerbView Anwendung

Alle Lagen löschen

Alle Lagen löschen

Gerber Daten laden

Gerberdatei laden

Excellonbohrdatei hinzufügen

Bohrdaten-Datei laden

Ein/Ausblenden der Rahmenreferenz

Blattgröße für Ausdruck setzen und Blattrahmen anzeigen/verbergen

Lagen drucken

Druckdialog öffnen

zoom_in_png Hinein- oder Herauszoomen

Hinein- und Herauszoomen

Ansicht neu zeichnen

Anzeige neu zeichnen

Autozoom

Grafik automatisch auf Fenstergröße anpassen

Auswahl der aktiven Lage

Auswahl aktive Lage

Auswahl D-Code

Anzeige der Elemente, die diesen D-Code auf der aktiven Lage verwenden

width=

Information über die aktuelle Lage

2.3. Linke Werkzeugleiste

GerbView - linke Toolbar

Raster ein/ausschalten

Raster ein-/ausschalten

Polarkoordinaten ein/ausschalten

Anzeige von Polarkoordinaten ein-/ausschalten

Anzeige Maßeinheiten in Inch Anzeige Maßeinheiten in mm

Auswahl der Maßeinheit für die Koordinatenanzeige

Cursorform auswählen

Auswahl der Cursorform

Auswahl Anzeigemodus der Anschlussflächen

Auswahl des Anzeigemodus für Anschlussflächen (gefüllt oder Umriss)

Auswahl Anzeigemodus der Leiterbahnen

Auswahl des Anzeigemodus für Leiterbahnen (gefüllt oder Umriss)

Auswahl Anzeigemodus der Flächen

Auswahl des Anzeigemodus für Polygone (gefüllt oder Umriss)

Zeige negative Objekte (ausgegraut)

Negative Objekte ausgegraut darstellen.

Auswahl Anzeigemodus der D-Codes

Anzeigen/Verbergen von Werten der D-Codes (für Elemente die einen D-Code haben)

Auswahl Rohmodus Auswahl Stapelmodus Auswahl transparenter Modus

Anzeigemodus für die Lagendarstellung

Anzeige Lagenmanager ein-/ausblenden

Lagenverwaltung anzeigen/verbergen

2.4. Lagenverwaltung

Lagenmanager

Der Lagenmanager kontrolliert und zeigt die Sichtbarkeit aller Lagen an. Ein Pfeil zeigt die aktuell gewählte Lage, jede Lage kann durch Checkboxen eingeblendet oder ausgeblendet werden.

Zuordnungen der Mouse Buttons

  • Linksklick: aktive Lage auswählen

  • Rechtsklick: Anzeigen/Verbergen/Sortieren der Lagenoptionen

  • Mittler Mausklick auf ein Symbol: Auswahl der Lagenfarbe

3. Befehle in der Menüzeile

3.1. Menü Datei

Menü Datei

Nach Pcbnew exportieren ist eine beschränkte Möglichkeit um Gerber-Dateien in Pcbnew zu exportieren. Das finale Ergebnis hängt davon welche Features des RS-274X Format in den Gerber-Dateien benutzt wurden. Gerasterte Elemente können nicht konvertiert werden (typischer Weise negative Objekte), gefüllte Elemente werden zu Vias konvertiert und Linien werden zu Leiterbahnelementen umgewandelt (oder zu grafische Linien bei nicht Kupferlagen).

3.2. Menü Einstellungen

Menü Einstellungen

3.3. Menü Sonstiges

Menü Sonstiges
  • "D-Codes auflisten" zeigt die benutzten D-Codes und einige D-Code Parameter.

  • "Dateiinhalt anzeigen" zeigt den Inhalt der aktuellen Gerber-Datei aus der aktiven Lage in einem Texteditor an.

  • "Aktuelle Lage entfernen" löscht den Inhalt der aktiven aktiven Lage.

4. Anzeigearten

GerbView hat drei Anzeigemodi welche sinnvoll für unterschiedliche Situationen und Anforderungen sind.

Anmerkung
Der gestapelte und der transparente Modus bieten eine bessere grafische Darstellung, können aber auf manchen Computern langsamer wie der Rohmodus sein.

4.1. Rohmodus

Dieser Modus wird durch das Icon Auswahl Rohmodus aktiviert. Jede Datei und jedes Element wird in der Reihenfolge gezeichnet in der die Elemente geladen worden sind. Die aktive Lage ist die zuletzt gezeichnete.

Wenn Gerberdateien negative Elemente haben (in schwarz gezeichnet) können Artefakte auf schon gezeichneten Lagen sichtbar sein.

Anzeige im Rawmodus

4.2. Gestapelter Modus

Dieser Modus wird durch Lagen im Stapelmodus anzeigen ausgewählt, jede Datei wird in der Reihenfolge gezeichnet wie diese geladen wurde. Wie im Rohmodus wird die aktive Lage als letztes gezeichnet.

Wenn Gerberdateien negative Elemente haben (in schwarz gezeichnet) gibt es keine Artefakte auf bereits gezeichneten Lagen da dieser Modus jede Datei in einem lokalen Puffer zeichnet, bevor diese am Bildschirm angezeigt wird.

Anzeige im Rawmodus

4.3. Transparenter Modus

Durch Benutzung des Buttons Lagen im Transparenzmodus anzeigen wird dieser Modus ausgewählt, in dem es keinen Artefakte gibt und alles Lagen zusammen mit der aktiven Lage als oberste dargestellt werden.

Anzeige im transparenten Modus

4.4. Lagen Überdeckung

Im Rohmodus oder im gestapelten Modus ist die aktive Lage als oberste Lage sichtbar und verdeckt unterliegende Elemente.

Hier ist die Lage 1 (Grün) die aktive Lage, beachten Sie die das kleine Dreieck vor dem Farbfenster, und die Lage ist über der Lage 2 (Blau) gezeichnet:

Auswahl der Lage eins als aktive Lage

Ein Markieren der Lage 2 (Blau) zeichnet diese Lage als aktive und oberste Lage.

Auswahl der Lage zwei als aktive Lage

5. Bewegen von Elementen

Elemente können ausgewählt werden indem mit der linken Maustaste ein Rechteck um die Elemente gezogen wird. Nach dem Loslassen der Maustaste werden die Elemente bewegt. Ein erneuter Linksklick platziert die Elemente.

6. Drucken

Um Lagen auszudrucken, benutzen Sie das Werkzeug Lagen drucken oder das Menü Datei → Drucken.

Achtung

Stellen Sie sicher, dass die Elemente innerhalb des druckbaren Bereichs liegen. Benutzen Sie den Button Ein/Ausblenden der Rahmenreferenz um ein passendes Format auszuwählen.

Vergessen Sie nicht das Photoplotter einen großen Druckbereich haben, der viel größer als die Blattgrößen von üblichen Druckern ist. Ein Anpassen des Maßstabs kann eventuell nötig sein.